Gespräche, die den Rahmen sprengen.
Amann Unframed
Veröffentlicht am 13.08.2026 / 05:45
Josephine Ballon ist Geschäftsführerin von Hate Aid, einer Organisation, die Betroffene digitaler Gewalt unterstützt – und wird gleichzeitig von Kritikern als Zensurbehörde diffamiert. Für die einen ist Hate Aid eine Schutzmacht gegen Hass im Netz, für andere eine mächtige linksextreme NGO, die die Meinungsfreiheit in sozialen Medien einschränkt.
Ende 2025 verhängte die US-Regierung gegen Josefine Ballon und ihre Co-Geschäftsführerin Annalena von Hodenberg ein Einreiseverbot – eine Maßnahme, die von US-Außenminister Marco Rubio als Teil eines „weltweiten Zensur-Industriekomplexes“ bezeichnet wurde. Im Podcast sprechen wir über die Folgen dieser Sanktion, ihre persönlichen Erfahrungen und wie Hate Aid gegen digitale Gewalt kämpft.
Josephine Ballon erklärt, was es bedeutet, als Trusted Flagger Inhalte auf Social-Media-Plattformen zu melden, warum Hate Aid weiterhin für mehr Regulierung kämpft und wie sie mit der politischen und medialen Kritik umgeht. Außerdem geht es um die Herausforderungen, vor denen Betroffene digitaler Gewalt stehen, die Rolle der Plattformen und den schmalen Grat zwischen Meinungsfreiheit und Schutz vor Hass.
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